Zürcher Trinkwasser

Abstract

In der heutigen Zeit scheint es unvorstellbar, verschmutztes und ungeniessbares Wasser zu trinken. Das Wasserschloss Schweiz ist bekannt für gutes und sauberes Trinkwasser. Daher wurde die Frage analysiert, wie und mit welchen Verfahren sich die Stadt Zürich der Trinkwasseraufbereitung widmet. Es soll zudem aufgezeigt werden, wie Zürich die wachsende Nachfrage nach gutem Trinkwasser auch in Zukunft gewährleisten will.

Die Resultate unserer Arbeit erzielten wir durch Recherchen in Büchern und im Internet. Wir befassten uns damit, wie das Wachstum von krankheitserregenden Mikroorganismen reduziert wird. Zudem holten wir uns Meinungen zur Wasserqualität durch eine Umfrage ein, welche verblüffende Resultate lieferte. Durch einen Besuch im Zürcher Grundwasserwerk Hardhof, konnten wir einen praktischen Einblick in die Wasseraufbereitung gewinnen.

Unsere Resultate verdeutlichen, dass Zürich genügend sauberes Wasser hat. Durch grosse und moderne Wasserwerke wird die gute Wasserqualität aufrechterhalten. Unserer Umfrage zufolge bevorzugen die Konsumenten Flaschenwasser, da dieses geschmacklich ansprechender ist. Die Wasserversorgung von Zürich ist auch bei wachsendem Verbrauch sichergestellt.


Thesen - Leitfaden der BMA

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die nachfolgenden Thesen zu erklären und zu belegen.

Unser Trinkwasser in der Schweiz weist keine gesundheitsschädigenden Inhaltsstoffe auf.

  • Grundsätzlich kann man sagen, dass sich alle gesundheitsschädlichen Stoffe weit unter dem gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwert befinden. Ausserdem ist es immer eine Frage der Menge, bis der Gehalt eines Stoffes im Trinkwasser ungesund wird.
  • Wir stützen uns dabei auf die Messergebnisse der Qualitätsüberwachung im Auftrag der Wasserversorgung der Stadt Zürich. Als Grundlage für ihre Analysen wurden Wasserproben aus dem Grundwasserwerk Hardhof verwendet.
  • Wir sind daher zum Schluss gekommen, dass unser Trinkwasser im Kanton Zürich als unbedenklich eingestuft werden kann und diese These infolgedessen als korrekt betrachtet werden kann.

Das Grundwasser muss in der Schweiz nicht aufbereitet werden.

  • Diese These ist weder wahr noch falsch. Ob das Grundwasser aufbereitet werden muss, hängt von den Sicherheitsvorkehrungen des Grundwasserwerks ab.
  • Beispiel des Grundwasserwerks Hardhof: Dieses Wasserwerk bezieht das Grundwasser aus dem 25 Hektar grossen Grundwasserfeld Hardhof. Eine Schutzzone, in welcher strenge Nutzungsbeschränkungen gelten, schützt das Grundwasser vor Verschmutzungen. Aus diesem Grund muss das Grundwasser nicht aufbereitet werden. Schliesslich wurde das Grundwasser bereits biologisch gefiltert, indem es durch die verschiedenen Sedimentschichten geflossen ist.
  • Verfügt das Grundwasserwerk hingegen über keine Schutzzone, wird eine Aufbereitung notwendig, da es im Gegensatz zum sehr sauberen Quellwasser beispielsweise durch Unwetter oder durch die Landwirtschaft verunreinigt worden sein könnte. Deshalb wird meistens sowohl eine UV-Entkeimung als auch eine Entkeimung mit Chlor durchgeführt.

Das Trinkwasser wird gekühlt gelagert, um das Wachstum von krankheitserregenden Mikroorganismen zu hemmen.

  • Die These ist unseren Recherchen zufolge nicht korrekt.
  • Das Wasser wird von den Wasserwerken nicht absichtlich gekühlt, um das Wachstum krankheitserregender Mikroorganismen zu hemmen. Die Temperatur des Seewassers beträgt bei der Abpumpstelle zwischen 6 und 8 Grad Celsius. Diese Temperatur bietet den Bakterien und Viren keine ideale Umgebung, um zu wachsen und sich zu verbreiten. Daher kann man sagen, dass das kühle Wasser sicherlich dazu beiträgt, einen Teil der Mikroorganismen abzutöten und so deren Ausbreitung zu verhindern.
  • Das Wasser wird in den Wasserwerken sowie in den Reservoiren nicht unter Einfluss einer spezifischen Temperatur gelagert.


Fokus der BMA

  • Trinkwasser-Aufbereitungsverfahren
  • Wassergewinnung
  • Finanzielle Aspekte
  • Gesetzliche Grundlagen
  • Problematik des Transports
  • Überwachung des Transports
  • Führung im Grundwasserwerk Hardhof
  • Krankheitserregende Mikroorganismen


Repräsentative Umfrage & Analyse der Ergebnisse

Im Rahmen unserer BMA haben wir eine Umfrage zum Thema "Trinkwasser" durchgeführt. Von 400 potenziellen Teilnehmern haben 376 teilgenommen. Dieses grosse Interesse hat uns sehr überrascht. Zur Umfrage zugelassen waren ausschliesslich Personen mit Wohnsitz in der Schweiz. Die Daten wurden auf anonymer Basis erhoben. Allerdings haben wir der betreuenden Lehrperson einen Nachweis übergeben, welcher sowohl das Datum und die Uhrzeit der Teilnahme als auch die IP-Adresse des jeweiligen Teilnehmers beinhaltet. Die Ergebnisse unserer Umfrage sind aus der nachfolgenden Analyse ersichtlich.

Wir haben uns für die Durchführung einer Umfrage entschieden, da wir das Qualitätsempfinden der Schweizer Bevölkerung eruieren wollten. Ein weiteres Ziel dieser Umfrage war festzustellen, weshalb die Konsumenten Leitungswasser oder Wasser aus Flaschen bevorzugen. Ausserdem erfragten wir die Meinung zur Wasserqualität und zu dem daraus resultierenden schädlichen Einfluss auf den menschlichen Organismus.

bma_umfrage_analyse.pdf